Trollblume (Trollius europaeus)

In den „Trödelsteinen“ im Westerwald wohnten einst die Trolle. Sie hausten in den Tiefen des Berges und bewachten die Schätze die im Innern des Gebirges verborgen waren. Die Menschen erfuhren von dieser Schatzkammer und wollten das Gold und die Edelsteine bergen. Bei Nacht und Nebel brachten die Trolle die Schätze an einen sicheren Ort. Der Weg führte auf unsicheren Pfaden durch Moore und Sümpfe. Im Dunkel der Nacht verirrten sich die kleinen Bergwesen und kämpften gegen den Untergang im Sumpf. So riefen sie um Hilfe. Die frommen Jungfrauen die in den nahen Wäldern lebten, eilten rasch herbei. Es fehlte den Trollen an Licht um den schmalen Pfaden sicher folgen zu können. Und so liessen die guten Frauen kurzerhand Blumen spriessen und setzten eine goldene, leuchtende Kugel als Blüte obenauf. Diese Blume diente den Trollen nun als Laterne und zeigte Ihnen sicher den Weg.