Arnika (Arnica montana)

Hunderte kleine, leuchtend gelbe Sonnen strahlen mir auf meiner heutigen Wanderung entgegen. Mein Herz lacht vor Freude. Dass die Arnika Bestände sich wieder so erholen konnten, ist dem sorgsamen Naturschutz und strengen Regeln zu verdanken. Und wenn sie heute auch wieder zu hunderten an einem Ort leuchten, sollte der Respekt gegenüber der Natur weiterhin gewahrt werden. Die Pflanze steht immer noch unter Naturschutz und darf nicht wild gesammelt werden. In Apotheken und Drogerien gibt es unzählige, hochwertige Produkte in denen die Heilkräftige Wirkung der Arnika steckt.

 

 

 

In den Berggebieten wurde diese Blume seit jeher in jeder Hausapotheke rege benutzt. Die Inhaltsstoffe der Arnikablüten haben eine schmerzstillende, durchblutungssteigernde und entzündungshemmende Wirkung. Noch heute weiss man um die wohltuende Wirkung der Arnika bei Prellungen, Quetschungen, Verstauchungen oder Muskelschmerzen und Gelenkbeschwerden. Im Flachland wurde diese Pflanze weniger eingesetzt. Das zeigt auf, dass früher in erster Linie die Pflanzen verwendet wurden, die unmittelbar vor der Haustüre gewachsen sind. Heute wird die Arnika auch in Gebieten eingesetzt in denen sie nicht heimisch ist. Das Wissen um ihre Heilkraft hat sich weit herumgesprochen.

 

 

 

Gewachsen an sonnigen, kargen Standorten in den Bergen, oft von Felsstürzen geplagt, trotzt sie den widrigen Umständen. Fast scheint es so, je schwerer ihr los ist, umso schöner strahlt sie. Auf energetischer Ebene ist es genau das was uns die Arnika gibt. Als Notfall Mittel ist sie sehr bekannt und hat wohl schon manch guten Dienst erwiesen.

 

Ich erfreu mich noch ein wenig an den freundlichen Bergblumen und halte meine Mittagsrast in mitten der saftig grünen Wiese mit den gelben Sonnen und tanke ein wenig von ihren Kräften.