Lorbeer (Laurus nobilis)

In der griechischen Mythologie hat sich die Bergnymphe und Priesterin der Mutter Erde „Daphne“ in einen Lorbeerstrauch verwandelt um dem heftigen Liebesbegehren des Apollon zu entkommen. Apoll liebte Daphne so sehr, dass er sich dem Lorbeer weihte. So hat dieses Gewächs die Astrologische Zuordnung zur Sonne bekommen. Die männliche Energie der Pflanze, die warme und trockene Eigenschaft des Lorbeers entspricht ebenfalls diesem Prinzip. Bei den Römern galt der Lorbeerkranz als Siegessymbol die ihre Helden mit dieser hohen Auszeichnung ehrten. Seither gilt die Pflanze als Symbol für Ruhm und Weisheit. Noch heute wird der Sieger im Sägemehl im Schweizer Nationalsport Schwingen mit einem Lorbeerkranz gefeiert.

 

Die Priesterinnen sollen beim Weissagen beim Orakel von Delphi mit Lorbeer und anderen Bewusstseinserweiternden Pflanzen geräuchert haben um in Trancezustände zu verfallen. Der warme, aromatische Duft der Räucherpflanze beruhigt den Geist und öffnet die Tore zum Unterbewussten. Bei Prozessen der Selbstreflektion bietet der Lorbeer seine sanftmütige und klärende Unterstützung an.

 

Diese Sagenumworbene Pflanze stammt aus Vorderasien und ist heute im Mittelmeerraum verbreitet. In diesen warmen Gebieten wächst die Pflanze bis zu einem 10 Meter hohen Baum heran und kann 100 Jahre alt werden. Der Gewürzlorbeer ist bei uns eine beliebte Gartenpflanze die zu einem immergrünen Busch heranwächst.

 

Die Pflanzenheilkundigen wissen um die wertvollen Dienste des Lorbeers. In den Blättern sind hauptsächlich Ätherische Öle enthalten die für den angenehmen Duft sorgen. Lorbeer als Tee getrunken hat eine appetitanregende Wirkung, hilft bei Blähungen und ist entzündungshemmend. Das Öl das aus den Früchten des Lorbeers gewonnen wird, kann zu Salben verarbeitet werden das bei Prellungen, Verstauchungen und Gelenkschmerzen eine lindernde und schmerzstillende und entzündungswidrige Eigenschaft hat.