Imbolc

Seit der Geburt des Lichtes zur Wintersonnenwende hat die Sonne täglich einen Hahnenschritt gemacht, leuchtet nun länger am Firmament und strahlt wärmer. Das Licht wird intensiver die hellen Stunden sind ergiebiger. Die Säfte in der schlummernden Erde erwachen. Das Wasser das lebenspendende Prinzip nährt die Erde. Während Regentagen wie heute, ziehen die Wurzeln das köstliche Nass in sich auf, die Samen saugen sich voll. Leise regt sich im Innern der Pflanzen das wiederkehrende Leben. Erste Schneeglöckchen, Leberblümchen und Primeln begrüssen den nahenden Frühling. Löwenzahnrosetten, Schafgarbenblätter und Labkräuter zeigen sich als noch kleine, zarte Babys. Sie scheinen zerbrechlich, sind aber enorm zäh.

 

 

 

Die Zeit der Schmelze, das durchbrechen der starren Strukturen der saturnischen Wintertage wird vom Wassermann begleitet. Das Zeichen der Erneuerung das auf die Zukunft ausgerichtet ist, ist Ausdruck dieser Zeitqualität.

 

 

 

Die Birke als Patronin des Übergangs ist auch der Baum des Neubeginns, der Jugend und der Reinigung. Sie ist der Lichtgöttin Birgid geweiht. Das Wesen der weiblichen Göttin strahlt im weissen, schlanken Stamm der während den dunklen Tagen Helligkeit vermittelt. Das erste zarte Grün der anmutigen Blätter schenkt Hoffnung. Und das herbstliche goldene Laub verströmt Zuversicht und Heiterkeit. So begleitet uns die Lichtgöttin mit ihrer Botschaft durch das ganze Jahr.

 

 

 

Eine Frühjahrskur mit Birkenblätter Tee reinigt, entgiftet und bringt den Stoffwechsel wieder in Schwung. Unsere keltischen Vorfahren zapften den aufsteigenden Saft der Birke. Dieses Mineralhaltige Wasser ist erfrischend und verjüngend. Gicht, Rheumatische Beschwerden, verhärtete Glieder (auch seelische Verhärtungen) und schmerzhafte Prozesse erfahren durch die liebliche Birke etwas Linderung.