Eiche - Quercus robur

Tief verwurzelt in der Erde – verbunden mit dem Himmelreich.

 

Der dicke, knorrige Stamm einer stattlichen Eiche mit seiner schuppigen Rinde ist bereits beeindruckend. Der Blick dem Baum entlang, hinauf in seine Krone die bis in den Himmel ragt, ist imposant.

 

Mitteleuropa war einst mit Buchen und Eichenwäldern bedeckt. Es waren die heiligen Haine der Kelten, ihre Kultstätten. Als die Römer auf Feldzügen durch ihr Land zogen, fällten sie die hochverehrten Bäume. Ein Stich mitten ins Herz unserer frühen Ahnen.

 

Auf Wiesen stehen heute noch einzelne Eichenbäume. Robust und willensstark, verteidigen sie ihren Platz. Es ist ein Grenzbaum. Eine majestätische Würde geht von den Titanen aus.

 

Ich achte diese Bäume seit Kindheit. Eine alte Eiche war mein Trostbaum. Angelehnt an ihren Stamm verloren die Kindersorgen bald ihre Last. Ein weiser Geist, der um Kummer und Kämpfe weiss. Selbst oftmals von Sturm, Gewittern und eisiger Kälte geplagt, steht die Eiche gelassen und ruhig da und vermittelt so ihre Stärke. In der Bachblüten Therapie wird Oak den verbissenen, harten Zeitgenossen verschrieben. Tief im Innen der Seele verborgen, wohnt jedoch ein sanftes Wesen. Die Blüte schenkt Leichtigkeit die unnachgiebigen Menschen Grenzen setzt und sie dazu ermahnt weniger streng mit sich zu sein. Sie öffnet das Tor zur Seele und ihren Bedürfnissen.