Veilchen - Viola odorata

Das Duftveilchen ist eine fast vergessene Heilpflanze. Einst wurde sie hochverehrt und häufig eingesetzt. Das Veilchen galt auch als Symbolträgerin der Hoffnung, der Liebe und des Übergangs. Eine wertvolle Begleiterein der jetzigen Zeit.

 

Nun blühen die zarten, lila Blümchen in Gärten, auf dem Rasen, an Heckenrändern und auf Wiesen. Das Veilchen ist ein Frühlingsbote und verkörpert ewige Jungend und Hoffnung. Diese Blume gilt als Symbol der Liebe. Mit dem Duft des Veilchens hat so mancher Mann versucht seine Angebetete zu erobern. Und wohl manchem mag es auch gelungen sein. Die Zartheit dieser Pflanze, der betörende Duft und das liebliche Wesen rühren an den Herzen und vermag diese zu öffnen. Es ist eine Lichtbringerin. Doch wer um das Licht weiss, kennt auch die Schatten und so wird das Veilchen auch mit Persephone der Frau von Pluto in Verbindung gebracht, dem Herrscher der Unterwelt. (Das Jahr 2020 ist von einer Saturn/Pluto Konjunktion geprägt). So ist es nicht verwunderlich das Stiefmütterchen oft auf Friedhöfen gepflanzt werden und während dem Übergang vom Winter zum Frühjahr blühen. Der Blume wird auch Demut und Bescheidenheit nachgesagt. Sie sieht zwar zart und zerbrechlich aus aber das Veilchen ist eine zähe und ausdauernde Blume. Sie hält Frost und Kälte stand, streckt ihre Blüten nach einem Kälteeinbruch unbeirrt der Sonne entgegen. An geeigneten Standorten vermehrt sie sich rasch und breitet sich aus, nimmt ihren Platz ein und versprüht Lebensfreude.

 

Viel Freude bei der Begegnung mit dem Frühligsboten.