Die neue Zeit webt sich ein

Unermüdlich, geduldig und weise arbeiten die Spinnen an ihren Netzen, verstricken die Fäden geschickt ineinander. In vielen Kulturen gilt die Spinne als Schicksalsgöttin, welche die Fäden des Lebens in der Hand hält. Die achtbeinigen Tiere werden mit den drei Nornen, den Schicksalsgöttinnen in Verbindung gebracht, denn diese Tiere sollen die Kräfte aller drei Göttinnen in sich vereinen. Als Schicksalsweberinnen, wissen sie um die Verknüpfungen der Vergangenheit, Gegenwart und der Zukunft. Der Spinne als Krafttier werden mystische Kräfte und spirituelles Wachstum zugesprochen.

 

Wir dürfen uns wieder darauf besinnen, dass, wenn wir unsere Fäden spinnen und ein Netz weben, es niemals für sich alleine funktionieren kann und immer mit anderen Menschen, Geschichten und Geschehnissen verwoben ist. Ebenso ist die Erde und wir Menschen in das grosse, zyklische Geschehen der kosmischen Ordnung eingebunden, die mit der schöpferischen Weisheit verbunden ist. Unsere keltischen Vorfahren wussten um diese Zusammenhänge und wir dürfen uns nun wieder daran erinnern, dass Zwischen allem was ist eine Verbindung besteht. Heute stehen wir gemeinsam an der Schwelle einer neuen Ära. Überlebtes wird vergehen, neues wird entstehen, allein in dieser Tatsache liegt viel tröstliches. Die tragenden Fäden der neuen Zeit (der jetzigen Zeit) die still und leise im Hintergrund eingewoben werden und als ein ahnen tief in unserem Innern vernehmbar sind, tragen lichtvolle Energien in sich und werden als Früchte der kommenden Zeit sichtbar werden.