Gleichgewicht

Während diesen Tagen habe ich oft das Gefühl, dass vieles gleichzeitig passiert. Im Aussen wird es immer dichter, dunkler, ungemütlicher…und wie es äusserlich immer enger wird, wird es innen immer lichter, weiter, freier. Gefallen würde mir, wenn ich das Licht und die friedvollen Gedanken beständig halten könnte, in einer ruhigen, immerwährenden, liebevollen Flamme. Die Realität sieht bei mir im Moment so aus, dass ich meistens in meiner Mitte sein darf und die Flamme gleichmässig scheint. Und dann kommen wieder diese unerwarteten Momente die durch irgendetwas ausgelöst werden und alle Lichter in mir sind aus. Schwarz! Es fühlt sich an als ob ich mich zwischen zwei extremen Energien einpendeln darf und der Energieausgleich den ich nicht bewältigen kann in einem Wackelkontakt mit Stromunterbruch endet. Nach dem Crash darf sich das lichtvolle wieder aufbauen…Kennst du dieses Gefühl? Nimmst du die extremen Energien die nun im Feld sind, auch wahr? Der Wandel schreitet unaufhaltsam voran. Hinter den Kulissen ist es bereits spürbar und auch sichtbar. Nun heisst es nochmals durchhalten, zur Ruhe kommen, Einkehr halten…Einmal mehr ist es die Natur die uns zeigt was wir jetzt verinnerlichen dürfen. Um im inneren Gleichgewicht zu bleiben dürfen wir uns in diesen Tagen zurücknehmen, in die Ruhe und Stille gehen, so wie es Mutter Natur jetzt vorlebt. Die Pflanzen haben sich in sich zurückgezogen. Auch wir dürfen uns Rückzug schenken und uns damit Gutes tun und das Licht das geboren wird, nähren. Bleib in deiner Kraft und in deiner Mitte und sei behütet.