Veränderung

 

Wir befinden uns wohl im grössten Wandel den wir als Menschheit je erlebt haben. Wandel geschieht und ist unaufhaltsam, wir können uns dagegen stellen oder mit dem Fluss der Veränderung gehen. Aus Sicht der Astrologie wird ein neues Bewusstsein geboren in dem das individuelle Schöpferprinzips jedes einzelnen Menschen begrüsst und gefördert wird. Noch sind wir im Übergang und die patriarchalen Strukturen der Herrschersysteme die viele Jahrhunderte das Spiel geleitet haben, sind am Ende ihrer Zeit angelangt.
Ich nehme wahr, dass viele Menschen sich auf das immer enger werden der Spirale konzentrieren und so der Druck oder Ängste in sich selbst genährt und verstärkt werden um sich so in einer scheinbar ausweglosen Situation wieder zu finden. Doch sind es nicht genau diese Gegebenheiten die in uns nie geahnte Ressourcen mobilisieren und uns vielleicht zu genialen Ideen verhelfen? Uns möglicherweise auch dazu auffordern neue Lebenswege zu gehen? Aus kosmischer Sicht sind nun zwei Hauptakteure am Werk die wir als Menschheit miterleben und in uns selbst wahrnehmen und die Transformation begleiten. Saturn und Uranus rangeln miteinander. Diese beiden Planeten verkörpern sich in den Monaten Januar und Februar wobei Saturn dem strengen Januar entspricht in dem Väterchen Frost das Zepter in der Hand hält, eisige Schneestürme übers Land fegen lässt und den Erdboden mit einer dicken Schneedecke bedeckt. An manchen Orten ist die Schneeschicht so dick, festgefroren und verhärtet, dass ein Gefühl hochkommen mag, dass diese Schichten nicht mehr wegschmelzen können. Das uranische Prinzip das den Narrenmonat Februar verkörpert, kämpft, damit die starren Fesseln der verhärteten Strukturen gesprengt werden können und neue Energien freigesetzt werden. Mit folgendem Bild der Natur möchte ich dir Vertrauen, Mut und Durchhaltevermögen mit auf deinen Weg geben, denn eines ist Gewiss, der Vorhang wird fallen, das Bühnenbild sich ändern…
Im Februar nimmt die Sonne wieder an Kraft zu, die Erde wärmt sich von Innen heraus. Unter der Schneedecke entstehen Hohlräume. Die Erde ist bereits für einige Pflanzen warm genug und mit dem Tauwasser nähren sie ihre Wurzeln und mit dem Geist eines Pioniers bilden sie bereits ihre Blüten aus. Für uns ist dieses Geschehen nicht sichtbar. Doch bestimmt erinnerst du dich an die ersten Schneeglöckchen oder die Soldanellen (Alpenglöckchen) die plötzlich einfach scheinbar über Nacht gewachsen sind und ihre strahlenden Blüten in den Himmel strecken. Und so kann es sein, dass sich weltweit unverhofft ein neues Bühnenbild zeigt, wobei wir aufgefordert sind, die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen. Seid gut Aufgehoben auf eurem Weg, bleibt im Vertrauen, der Wandel ist jetzt.